Case Study
Kreiskrankenhaus Mechernich

Krankenhaus

Nachhaltigkeits- und Klimaschutzmanagement im Kreiskrankenhaus Mechernich

Pionierarbeit: Ermittlung der Scope 3-Emissionen im Krankenhaus

Das Unternehmen

Die Kreiskrankenhaus Mechernich GmbH liegt in der Eifel im Städtedreieck zwischen Köln, Bonn und Aachen und zählt mit über 2.000 Mitarbeitenden zu den größten Arbeitgebern in der Region. In zwei Krankenhäusern mit 22 Fachkliniken und 523 Betten werden jährlich über 70.000 ambulante und stationäre Patienten behandelt. Eine geriatrische Rehabilitation, drei Einrichtungen zur Kurz- und Dauerpflege, ein MVZ sowie ein ambulanter Pflegedienst runden das Leistungsangebot ab.

Aufgaben

CO2-Bilanzierung für Nachhaltigkeitsbericht

Corporate Carbon Footprint (CCF) des Krankenhauses

Product Carbon Footprints (PCFs) von eingekauften Materialien/Produkten

Besonderheit

Ermittlung der Scope 3-Emissionen (insbesondere von Verbrauchsmaterialien, Pflegehilfsmitteln, Medikamenten…)

Frühzeitige Vorbereitung auf CSR-Richtlinie

Das Kreiskrankenhaus Mechernich hat sich frühzeitig auf die CSR-Richtlinie vorbereitet und schon für das Berichtsjahr 2022 einen Nachhaltigkeitsbericht vorgelegt. Konkrete Ziele und Zeitpläne für die Dekarbonisierung wurden ebenfalls schon definiert.

Die Aufteilung der Treibhausgas (THG)-Emissionen ergibt folgendes Bild, das nicht untypisch ist für Krankenhäuser: Rund 35% entfallen auf Scope 1-Emissionen (direkte Emissionen), 15% sind in Kategorie Scope 2 (indirekte Emissionen aus eingekaufter Energie) klassifiziert und 50% in Scope 3 (indirekte Emissisonen in der Wertschöpfungskette).

Kreiskrankenhaus Mechernich

Oft unterschätzt:
Die CO2-Emissionen der Verbrauchsmaterialien

Beim Zusammentragen der Daten für die erste Bilanz zeigte sich sehr schnell, dass die Erfassung und Klassifizierung der Scope 3-Emissionen eine echte Herausforderung ist, obwohl der Bedarf an Verbrauchsmaterialien stationsbezogen sehr genau mit mobilen Scannern erfasst wird. Viele CO2-Emissionsdaten z.B. von Einwegspritzen oder OP-Bekleidung findet man nicht in Datenbanken, und die meisten Hersteller können sie (noch) nicht liefern.

Belastbare Emissionsfaktoren durch ecoinvent-Datenbank

Daraufhin hat ein Team im Krankenhaus akribisch viele Daten und Zahlen ermittelt (Gewichte von eingekauften Produkten, medikamentenbezogene CO2-Emissionen …). Auf dieser Basis konnten die Spezialisten von ECOSPEED mithilfe der Datenbank ecoinvent bereits für die allermeisten relevanten Materialien belastbare Faktoren ermitteln. Nun stehen die selbst ermittelten Werte in der ECOSPEED-Applikation des Krankenhauses zur Verfügung.

Außerdem nutzt das Kreiskrankenhaus die ECOSPEED-Software, um verschiedene Lösungen für bestimmte Aufgaben (z.B. Ein- oder Mehrwegsysteme) im Hinblick auf die CO2-Emissionen zu vergleichen.

Vorteile aus Anwendersicht

Intuitive Bedienung und logische Funktionen

Schnelle und aussagekräftige Ergebnisse

Umfassender Support

Schnelle Ergebnisse und exzellenter Support

Für die Berechnung und Erfassung der THG-Emissionen nutzt das Krankenhaus die Software von ECOSPEED.

Peggy von Kügelgen, Organisation & Qualitätsmanagement und als Nachhaltigkeitsmanagerin verantwortlich für die CO2-Bilanzierung: „Wir haben uns einige Systeme näher angeschaut und uns letztlich für ECOSPEED entschieden. Diese Software lässt sich intuitiv bedienen, die Funktionen sind logisch und wir kommen rasch zu aussagefähigen Ergebnissen. Und als wir bei der Erstellung unserer ´Eröffnungsbilanz´ Fragen hatten, wurden wir von ECOSPEED immer gut unterstützt – ebenso bei der Ermittlung der Scope 3-Emissionen.“

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